Gemeinschaftswohnen

Konzept für ein nachhaltiges generationenübergreifendes Wohnen

ENTWURF
Auf dem ehemaligen Kasernengelände „Estienne-et-Foch“ in Landau, Schauplatz der Landesgartenschau 2014, ist der Startschuss für die Entwicklung des neuen Wohnquartiers „Wohnpark Am Ebenberg“ gefallen. Auf dem Areal der ehemaligen Estienne-et-Foch-Kaserne werden ca. 900 neue Wohnungen in einer aufgelockerten, durchgrünten, stadtvillenartigen Bebauung mit hohen energetischen Standards entstehen.

Bereits im Rahmen der Aufstellung des Rahmenplans für den Wohnpark Am Ebenberg wurde formuliert, dass Bau- und Wohngemeinschaften zur Deckung unterschiedlicher Bedürfnisse breiter Schichten der Bevölkerung unterstützt werden sollen.

Im Dezember 2012 wurden wir von einer Planungsgemeinschaft zu einem Bewerbungsverfahren eingeladen. Der von uns entwickelte Baukörper lässt die Anordnung von verschiedensten Wohnungstypen und -größen zu. Der überdachte Erschließungsbereich dient als Kommunikationszone. Die Laubengangerschließung und die Schottenbauweise verspricht eine kostengünstige Bauweise.

Gemeinschaftswohnen

Gesundheitshaus Ezwei

Mehrgenerationenwohnen am Albgrün

GEBÄUDE
Als Ergänzung zu den Wohnnutzungen des Quartiers ist geplant, ein Gebäude zu errichten, das vorwiegend Raum für Arztpraxen und Dienstleistungen aus dem Gesundheitsbereich bietet. Das Erdgeschoss und 1. Obergeschoss ist für Praxen und Büronutzung vorgesehen, in den beiden oberen Geschossen werden hochwertige Wohnungen geplant. Die Gebäudekubatur wie auch die Fassadenmaterialwahl sind durch das städtebauliche Konzept und Gestaltungshandbuch vorgegeben.

DATEN
Wohneinheiten           3
Praxen/Büros             4
Wohnfläche                376 m²
Nutzfläche                 382 m²
Bruttorauminhalt      3.935 m³
Stand                          Baubeginn 10/2014

LEISTUNGEN
Leistungsphase 2-8

ENERGIEKONZEPT
Das Gebäude erfüllt die Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 55

  • hoch gedämmte Gebäudehülle
  • Dreifach-Verglasung
  • Fernwärmeanschluss
  • Dezentrale Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung
Gesundheitshaus Ezwei

Baugemeinschaft Bzwei

Mehrgenerationenwohnen am Albgrün, Baugruppe Bzwei

GEBÄUDE
Die Gebäudekubatur wie auch die Fassadenmaterialwahl waren früh durch städtebauliches Konzept und Gestaltungshandbuch vorgegeben. Grundgedanke der baulichen Umsetzung war zum einen die Erfordernis, bereits bei Planungsbeginn durch die Bauherren klar formulierten Wohnungstypen (Geschoss- und Maisonettewohnungen) integrieren zu können, wie auch die aus der Erfahrung mit Baugruppenprozessen erwartbaren Wechsel der Baugruppenmitglieder der Gebäudestruktur anpassen zu können. Daher sind die Fassadenöffnungen in horizontale Fensterbänder integriert, die eine Änderung der Lage und Größe von Öffnungen zulassen, und gleichzeitig ein lebendiges Fassadenbild schaffen. Die sehr individuell umgesetzten Wohnungsgrundrisse folgen dem Bedürfnis nach großzügiger Belichtung und trennen jeweils „öffentliche“ Bereiche von privaten Rückzugsräumen. Jeder Wohnung ist ein großzügiger Freibereich in Form einer Terrasse, Loggia oder Dachterrasse zugeordnet.

DATEN
Wohneinheiten         6
Wohnfläche               827 m²
Bruttorauminhalt     4.695 m³

LEISTUNGEN
Leistungsphase 2-7

ENERGIEKONZEPT
Das Gebäude erfüllt die Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 5

  • Großer Fensteranteil nach Süden,
    geringer Fensteranteil nach Norden
  • hoch gedämmte Gebäudehülle
  • 3-fach-Verglasung
  • Fernwärmeanschluss (Abwärme
    aus Produktionsprozessen der
    MIRO)
  • Dezentrale Wohnungslüftung
    mit Wärmerückgewinnung
Baugemeinschaft Bzwei

Haus B

Umbau Scheune und Dachstuhl zu Wohnraum

ENTWURF
Die Bauherren wünschten sich einen zeitgemäßen Ausbau der nicht mehr genutzten Scheune und des Dachbodens. Die Wohnung im EG sollte weiterhin als eigenständige Wohnung nutzbar bleiben.

Der Niveauversprung zwischen dem bestehenden Wohnteil und der Scheune wurde in den neuen Wohnbereich übernommen, so dass Bad und Schlafzimmer im 2.OG untergebracht werden konnten und die Wohnräume sich in Split-Level-Geschossen verteilen. Eingangsbereich, Garage, Technikraum und Hauswirtschaftsraum liegen außerhalb der beheizten Hülle, dies minimiert das zu beheizende Volumen. Die für das Gebäude charakteristische Sichtmauerwerkswand auf der Giebelseite konnte dadurch in Ihrem Erscheinungsbild erhalten werden.

LEISTUNGEN
Leistungsphasen   1-4
Ausführungszeit    2005

Haus B
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